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El Hierro endlich

 

Immer wieder versucht aber nun endlich geschafft, wir sind auf El Hierro. Kaum machen wir uns daran die Insel zu erkunden, haben wir das Gefühl, dass hier alles ein wenig ruhiger, gelassener und die Uhren irgendwie anders ticken.  Es fühlt sich jedenfalls gut an auf der Insel zu sein.

 

So machen wir uns mit unserem Auto auf den Weg die Insel  zu erkunden. Markus, den wir mit seiner Familie in San Sebastian kennengelernt haben, hat sich kurz entschlossen mit uns nach El Hierro zu fahren um die Insel mit dem Radl (e-bike) zu erkunden.

 

Es gibt viel zu sehen. Valverde die Inselhauptstadt die als einzige Hauptstadt der Kanaren nicht an der Küste liegt.  Die Hauptstadt ist durch kleine Gassen geprägt. Die Kirche Iglesia de la Concepcion ist aus dem 18. Jahrhundert.  Die zerklüftete Küste erkunden wir an verschiedenen Stellen und sind begeistert über das Wellenspiel. Die Miradore z.B. Mirador de la Pena das von Cesar Manrique erschaffen wurde, die in den Reisführern aufgeführt sind, lassen wir natürlich nicht aus und so bekommen wir herrliche Ausblicke über die Insel  z.B. ins Golfo Tal. 

 

El Golfo - El Golfo

 

Früher musste man sich El Hierro als eine 2600 m hohe Vulkanpyramide vorstellen, die sich gen Westen neigt. Vor ca. 50.000 Jahren schaffte es schließlich ein Erdbeben, dass die enormen Felsen ihrem eigenen Gewicht nicht mehr standhielten und sich eine Masse von 300 km³ ablöste und ins Meer hinunter stürzte. Dieser gigantische Einsturz soll eine bis zu 100 m hohe Flutwelle verursacht haben. Der stehengebliebene Teil dieses Naturschauspiels ist heute als El Golfo bekannt.  

 

Vier Tage kurven wir mit unserem Auto über, rauf und runter, rund um die Insel. Sind fasziniert von der vielfältigen Landschaft. Kiefernwälder, Hochebene die von Steinmauern durchzogen sind und einem den Eindruck vermitteln in Irland zu sein. Schwarze Lavafelder die erstarrt und skurrile  Gebilde hinterlassen. Vermitteln eine Gänsehaut, mit den Gedanken an La Palma wo aktuell ein Vulkan sein Unwesen treibt.

 

Einfache, schmale Straßen, ziehen einen durch die steile Küstenwand um in knapp 400m Höhe einen herrlichen Blick über eine karge Landschaft schweifen zu können. 

 

Wir haben nach den Tagen auf El Hierro das Gefühl von Villa de Valverde, La Restinga, La Celta el Hierro, Tamaduste, San Andres, Isora, Puerto de la Estaca, La Frontera und el Pinar eine ganze Menge gesehen und erkundet zu haben.

 

Sie machen Lust auf mehr, was vielleicht bei unserer Bildershow El Hierro zu sehen ist.