· 

Urlaub im Urlaub...

 

Der Regen und die Kälte gehen uns auf den Wecker. So haben wir die Wetterkarten studiert und beschlossen in den Süden zu düsen, der Sonne entgegen.

 

Bulli war schnell gepackt, noch ein paar Termine verschoben und ab geht es. Übern Plöckenpass, wo wir vorher noch auf der Gailberghöhe übernachtet haben. Ein toller Womoplatz mit super netten Wirten.  Wir beschlossen über die Autobahn nach Triest, weiter durch Slowenien um dann auf der Autobahn nach Zadar zu fahren.  Park4night zeigt uns einen netten Stellplatz in Rovanjska kurz vor Zadar an. Dieser ist schnell gefunden aber ein Schild zeigt an: „Keine Womos“. Mhhh Karte zeigt uns ein paar 100 Meter weiter einen Camping Platz. Also hin und uns angeguckt. Mei ist der süß und Platz gibt es auch. Auf der 2. Terrasse vom Strand unser Zuhause geparkt.  Kaum dass alles gerichtet war, ab ins Wasser. Nach gut 7 Stunden Fahrt eine tolle Entspannung.

 

Am nächsten Tag hatten wir nur einen Katzensprung nach Sukosan wo wir Freunde besuchten. Ein großes Hallo und viel zu erzählen. So vergingen die 2 Tage mit ihnen wie im Flug. Für unsere Freunde geht es nach Hause und wir fahren nur 2 km um einen schönen Stellplatz am Meer zu haben. Als wir uns eingerichtet haben, fällt uns auf, dass die Solaranlage keinen Strom liefert. Da wir seit Tagen nicht am Stromnetz angeschlossen waren, wird es Zeit dass unsere Versorgungsbatterie aufgeladen wird. So beschlossen wir am nächsten Tage wieder ein paar hundert Meter weiter auf einen kleinen Campingplatz zu gehen. Glück gehabt, Platz ist frei. Wieder auch nette Nachbar, was wirklich gut ist, wenn man relativ nah aufeinander steht. Nun heißt es, nachdem unser Fahrzeug wieder mit Strom versorgt ist, die Fehlerquelle zu finden. Alles überprüft und gemessen, es hilft nichts das Panel liefert keinen Strom. Gerade mal 2 Jahre alt und schon defekt... wir haben einen dicken Hals. Denn dies heißt für uns, überwiegend auf Campingplätze zu longieren.

 

Wir schlucken den Ärger runter und freuen uns auf einen tollen Restaurant Besuch in Zadar. Reservierung hatten wir, als wir mit unseren Freunden in Zadar waren, vorgenommen. Vorher wollen wir noch Ticket für die Fähre nach Mali Losinje buchen. Also Navi an und mit dem Radl gut 12 km nach Zadar geradelt. Leider hat das Fährbüro schon zu. Gemütlich zum Restaurant geradelt. Noch ein wenig die Wasserorgel in Zadar genossen und auch das Ambiente. 

 

Wir haben einen wundervollen Abend mit hervorragenden Essen genossen. Sichtlich zufrieden schlossen wir unsere Räder auf. Nun der Schock, man hat uns die Luft aus den Reifen gelassen. Mir wurde es heiß bei dem Gedanken die Räder 12 km zu schieben… . Mein Mann hatte Gott sei Dank eine Luftpumpe dabei und mühte sich nun ab die Reifen einigermaßen aufzupumpen. Wie auf Eiern fuhren wir die ersten Meter... hält die Luft.... puh scheint so also zurück zum Bus.

 

Am nächsten Tag mussten wir wieder nach Zadar radeln. Zuerst suchten wir ein Radl Geschäft auf um Luft für unsere Reifen zu bekommen, 3 Atü brauchen unsere Reifen. Nun wieder sicher und mit einem guten Gefühl unterwegs suchten wir das Fährbüro auf. Leider hatten wir eine falsche Auskunft erhalten, die Fähre nach ML geht erst am Montag früh. Na dann.... halt noch einen Tag länger auf dem netten Campingplatz bleiben.

 

Am Markt noch ein wenig eingekauft bevor wir wieder zum Bus 12 km zurück geradelt sind.

 

Nach einem gemütlichen Sonntag hieß es früh aufstehen um zum Fährhafen nach Zadar, gerade mal 10 Minuten entfernt, zu fahren. Wir sind nicht die ersten. Endlich an Bord legten wir um 9:30 Uhr ab. Wie aufregend die Inselwelt mal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Wir schwelgen in der Vergangenheit wie wir mit unsere SY Poruka und dann SY Ciganka die Inselwelt erobert haben.

 

Früher als gedacht legten wir in ML an und so landetet für gut eine Stunde früher bei unserem Freunden in Atatore im Hof. Großes Hallo da wir uns schon fast 2 Jahre nicht mehr gesehen hatten. Es folgten kurzweilige Stunden mit Fleisch vom Grill und leckeren Wein.

 

Am nächsten Tag nach einem gemütlichen laaangen Frühstück, hieß es Abschied nehmen wir wollen nach Cres. Dort angekommen erkundeten wir den Ort zu Fuß und mussten feststellen, dass sich nicht viel verändert hat.  Wir beschlossen auf den Campingplatz zu gehen, da der von uns bevorzugte Stellplatz am Strand nicht mehr mit Womo belegt werden darf.

 

Überrascht waren wir über den Preis nur 21 Euro incl. Strom und eingegrenzten Platz. Wir wurden schnell fündig und hatten bald alles aufgebaut. Räder runter und auf Erkundungstour. Leider war eine Freundin in Cres gerade in D, wo wir gerne Hallo gesagt hätten.

 

Nach 2 geruhsamen Tagen planten wir wie es weiter gehen soll. Istrien/Porec standen noch auf dem Programm bevor es weiter nördlich gehen sollte. So nebenbei mal die Wetterkarte gesichtet. Da wurden wir blass... eine Schlechtwetter Front zieht heran. Diese will sich so 3-4 Tage in der Region austoben. Also wo ist die Sonne, wo können wir hin?

 

Regen, Regen wohin man sieht. Also ab nach Hause, da können wir dem Regen vom Wintergarten aus zusehen.  So am nächsten Tag unsere 7 Zwetschgen eingepackt. Räder verzurrt und uns auf dem Weg zur Fähre gemacht. Wir sind nicht alleine unterwegs wie wir feststellen mussten. Haben wohl alle die Wetterprognosen gesehen.  Die Warteschlange an der Fähre war schon sehr lange und wurde rasch länger. Oh weia, ob wir mit der nächsten mitkommen? Wir kamen mit, weil dies die große Fähre war wo die PKW im Bauch geparkt wurden und die Womos, Wohnwagen auf dem normalen Deck parken durften. 

 

Happy dass wir mitkamen, starteten wir optimistisch zum Abendessen Zuhause zu sein. Nix wars. An den Grenzen lange Wartezeiten, Baustellen in Italien, Österreich und an den Mautstellen, weil Kartenausgabe nicht funktioniere etc......  Nach 11 Stunden, davon 9 Stunden reine Regenfahrt genossen wir im Wintergarten ein kühles Weißbier bevor wir hundemüde in die Kiste fielen.

 

Es waren tolle Tage und wie immer verging die Zeit viel zu schnell

 

Für die nächsten Tage hat Prio 1 das Solarpanel das getauscht werden muss. Mal sehen wie sich das Wetter hier entwickelt, Derzeit Sonne aber die nächsten schwarzen Wolken stehen schon am Himmel. 

 

Vielleicht gibt es ja noch ein paar schöne Oktobertage wo wir nochmals auf Tour gehen können.