· 

Mit dem Auto unterwegs....

Die nächsten Tage hatte ich einen Muskelkater wie ich ihn noch nie. Kam mir wie auf Stelzen vor. Meine Knie dick wie Elefantenfüße. Wie kann das sein, seit Wochen auf den Beinen. Ja nicht immer bergauf und bergab aber….. immer in Bewegung. Wow

 

Da unsere Freunde zum ersten Mal auf La Gomera sind, mieteten wir für eine Woche ein Auto um ihnen die Insel näher zu bringen. Auch für uns war es ein Erlebnis, wieder in Ecken zu kommen die wir schon kannten aber seit 2-3 Jahren nicht mehr aufgesucht hatten. Es kommen halt nicht überall Busse hin bzw. können von San Sebastian angefahren werden. 

Manchmal kommt man mit dem Bus hin aber zurück leider nicht. So bleibt einem nur mit Hilfe des Daumens auf eine Mitfahrgelegenheit zu hoffen. Wir besuchten bekannte Orte wie Agulo, Hermigua, Alojera, Alajero, Santiago , Valle Gran Rey und natürlich El Cedro nicht zu vergessen.  Sowie auch den botanischen Garten, wo die Vielfalt der Pflanzen und Bäume auf relativ engen Raum von La Gomera zu bewundern ist.

 

Auf dem Weg nach Valle, hielten wir am Parkplatz Pajarito,um den höchsten  Berg den  Alto de Garajonaj  (1487m) auf La Gomera zu erklimmen. Da dies Herwarts erste Tour ist, dachten wir an dem gemütlichen Rundweg. Pustekuchen dieser war gesperrt. Also zum direkten Aufstieg. Mit etlichen Verschnaufpausen  für Herwart, oben ankommen, eine gigantische Sicht. Nach einer kleinen Brotzeit schlenderten wir auf dem gemütlichen Wanderweg zur GM2.  Wo Dieter zum Auto spurtete um uns abzuholen.

 

 

Weiter ging es dann die GM2 über Arure ins Tal der Könige. Es ist schon ein Hammer der Blick ins Tal nach Valle. So hielten wir fast an jedem Aussichtspunkt um das grüne Tal sowie den Blick bis zum Atlantik zu bewundern. In Valle besuchten wir als ersten den Flohmarkt, der jeden Sonntag hinterm Busbahnhof stattfindet. Heute war im Café Livemusik. Welch‘  eine Stimmung…. Atmosphäre.  Anschließend erkundeten wir den Ort incl. Hafen bevor es gemütlich zurück nach San Sebastian ging.

 

Nach einer Woche Autofahren hatten wir genug und waren froh den fahrbaren Untersatz wieder los zu sein und auf Schusters Rappen die Insel zu erkunden.