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Bundesländer .....

Eine ruhige Nacht und ein gemütliches Frühstück motivierte uns weiter zu fahren. Unsere heutige Etappe soll zum Ratzeburger See gehen. Im Allgemeinen bekannt durch den Ratzeburger - Achter. Mei ist des lange her.

 

So zogen wir über Landstraße weiter nach Norden. Die über­di­men­si­o­nalen Felder faszinierten uns immer wieder. Auch zeigt sich hier der Herbst der schon bunt war, da auch heuer wieder eine große Trockenheit herrschte. Die Landschaft wechselte zwischen Feldern und Wäldern ab. Nur wenige Dörfer die wir passierten.

 

Am Nachmittag trafen wir in Ratzeburg ein. Zwei Plätze zeigte die App an. Also die Erste angefahren und einen kleinen öffentlichen Parkplatz unter Bäumen gefunden. Naja die Lagerstätte einer Baufirma war nicht gerade einladend aber warum eigentlich nicht. Zu Fuß erkundeten wir Ratzeburg und schauten uns den 2. Platz an. Dieser war rappelvoll. Alle Plätze die für Womos auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Hallenbad ausgewiesen waren, sind belegt. Da waren wir froh, dass wir unseren kleinen Platz gefunden hatten.

 

Es begann wieder zu regnen und so war es Zeit einen Kaffee zu trinken. Nach 30 Minuten konnten wir uns wieder nach Draußen wagen und zu unserem „Zuhause“ gehen. Ein gemütlicher Abend mit leckerem Essen rundete den Tag ab.

 

Gut geschlafen zog es uns nach dem Frühstück gen Lübeck, wo wir unweit des Holsteintores einen Parkplatz fanden. Ein kleiner Parkplatz mit Schranke, vielleicht 10-12 Plätze, einfach toll. Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg Lübeck zu erkunden. Gleich nach dem Tor ein Marzipanladen. Wow was es hier alles mit und aus Marzipan gibt. Nudeln, Marmelade und natürlich Marzipanfrüchte. Wer es mag…. Für den ist dies sicherlich ein Highlight.

 

Die erste Seitenstraße die ins alte Viertel führt wollten wir folgen, aber eine Totalsperrung. So fangen wir ein wenig weiter den Weg zur Kirche. Obwohl Kirche ist sie nicht mehr auch wenn sie äußerlich so aussieht. Die St. Petri Kirche, ein Raum/Ort für Konzerte und auf den Turm mit einer tollen Aussichtsplattform. Dank guter Fernsicht eine Augenweide.

 

Von oben machten wir einen Bauernmarkt aus, den wir sogleich, als wieder mit beiden Beinen auf der Erde, ansteuerten. Hier gab es regionale Küche. Meinem Mann lief das Wasser im Munde zusammen als er die leckeren Wurstsachen sah. Natürlich eingekauft und damit das Abendessen gesichert. Dieser Markt fand auf dem Rathausplatz statt und so erzählte eine Marktfrau uns ein wenig über die Geschichte des Rathauses.

 

Noch eine Weile bummelten wir durch die Fußgängerzone, schauten uns die Auslagen der Geschäfte an und genossen einen leckeren Kaffee bevor wir zurück zum Parkplatz liefen.

 

Weiter geht es zum „Karl Erdbeerhof“ in der Nähe vom Timmendorfer Strand. Das Navi fand die Örtlichkeit schnell und wir waren baff, dass der Parkplatz, übrigens nicht klein, gut gefüllt war. Von außen schaut das Ganze wie eine Scheune aus. Kürbisse prägten den Vorhof. Kaum in der Scheune staunten wir nicht schlecht. Erdbeeren…. bzw. was man mit Erdbeeren bzw. daraus alles machen kann. Vom Likör, über Konfekt, über Bonbons, Erdbeerbrot und natürlich auch Erdbeermarmelade. Integriert ist ein Selbstbedienungslokal das Biokost anbot.

 

Der Kaffee treibt, also das stille Örtchen aufgesucht und da stand ich erstaunt: Ein Erdbeer - WC. Naja nur die WC Brille….  Wirklich nett.  Nun galt es einen Einkaufskorb zu nehmen und ihn zu füllen. Erdbeermarmelade, nicht nur für uns auch die Kinder… , Erdbeerglühwein und und und…. Ehe wir uns versahen war er voll und wir um etliche Euro ärmer.

 

Nun ab zum Timmendorfer Strand. Nach einer halben Stunde einen schönen Parkplatz gefunden und uns an den Strand begeben. Soweit das Auge reicht…. Auch bestückt mit Strandkörben. Die Sonne lacht und so spazierten wir gemütlich am Timmendorfer Strand. Wir waren nicht alleine ….. 

 

Wir waren noch nicht an unserem heutigen Endziel also rein in den Bus und auf die Autobahn nach Flensburg. Hier an einem großen Cityeinkaufszentrum möchten wir unsere Vorräte aufstocken, damit wir ein paar Tage in Dänemark ohne große Einkäufe bleiben können. Auch hier waren die ausgewiesenen Womoparkplätze voll. Belegt von Womos aus Schweden, Norwegen, Dänemark. Ein gigantischer Supermarkt lud zum Kaufen ein, mehr als wir eigentlich auf unserem Zettel stehen hatten.   

 

Ein Blick auf die Straßenkarte zeigte uns, dass wir durch die Bundesländer  Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Holstein seit Thüringen durchfahren haben.