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Wieder in Deutschland...

 

Heute geht es wieder nach Germany. Auf dem Weg in den Süden wollen wir einige Freunde und auch Verwandtschaft besuchen. Kaum in Deutschland besuchten wir Walter und Elisabeth in Bredstedt. Kurzweilig verlief die Kaffeestunde.  Am späten Nachmittag zogen wir weiter um an der Eider unser Nachtplatz aufzuschlagen. Ein ausgewiesener Wohnmobilplatz mit ca. 6 Plätzen. Vorher haben wir noch Hussum unsicher gemacht und örtliches Bier probiert. Ein nettes Seestädtchen das ein Besuch wert ist.

 

Ein kleiner Spaziergang an die Eider bevor wir aufgrund der Kühle und Feuchtigkeit uns in den Bulli verzogen.

 

Unser nächstes Ziel ist Hamburg. Einen Campingplatz in der Stadt über die App gefunden. Über die Autobahn waren wir schnell in der Hansestadt und auch der Campingplatz war schnell gefunden. Ein kleiner Platz mit Topanbindung an die City. 

 

Dieter, ein Freund aus MUC, traf am Nachmittag ein. Mit ihm wollten wir die City erkunden. Mit der Hochbahn waren wir schnell am Jungfernsteg. Dieser präsentierte sich im neuen Stil seit wir vor 3 Jahren hier waren.  Geschwungen schmiegt er sich am Kai entlang. Wir tauchten in die Speicherstadt ein um weiter zum Rathaus zu bummeln. Nun knurrte den Herren der Magen, also Ausschau nach einem typischen Hamburger Lokal gehalten. Vom Besitzer des Sardinenladen (eine tolle Erfahrung bezüglich Sardinen gemacht) erhielten wir einen Tipp dem wir folgten. Die Kremerstuben, ein typisches Lokal mit typischen Hamburger Essen. Wir haben vorzüglich gespeist. Und wanderten anschließend noch nach St. Pauli.

 

Mittlerweile fast 22 Uhr zog es uns dann doch Richtung Bett. Also mit der Huschibahn und Bus zum Campingplatz.  Nach einem kleinen Absacker ab in die Kiste. Dieter begab sich zu seinem Auto um noch ein paar Kilometer Richtung Süden zu fahren.

 

Am Morgen zeigte sich Hamburger Wetter, Nieselregen. Die Adresse von unserem Freund war schnell in GoogleMap eingegeben und so „düsten“ wir durch Hamburg nach Hamburg Harburg. Wir waren zu früh dran. Außerdem brauchten wir noch ein Mitbringsl. So war es ganz praktisch, dass es ein Einkaufscenter in der Nähe gab.

 

Hunger hatten wir auch, ein kleiner Imbiss und Mitbringsel war schnell gefunden. Pünktlich standen wir vor der Wohnungstür. Der Nachmittag verlief zügig. Es gab viel zu erzählen.

 

Am Abend zog es uns zum Italiener. So lernen wir auf dem Weg zu Fuß dorthin ein wenig Harburg kennen. Essen war mhhh, dafür aber teuer. Etwas geschockt zog es uns in eine Kneipe mit Livemusik. War nicht schlecht aber die Müdigkeit lässt sich nicht mehr verdrängen - ab in die Kiste. Unser Bulli stand in einem Hinterhof. Jan hatte den Platz mit der Wirtin seiner Stammkneipe ausgemacht.

 

Gut und lang geschlafen, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Familienbesuch in Hannover. Da Googlemap zeigte, dass es viel Stau aufgrund von Baustellen und Unfall gab, beschlossen wir durch die Lüneburger Heide zu fahren.  

 

Landschaftlich ein Gedicht. Wir genossen die Fahrt durch die Heide, den schnuckeligen Dörfern und waren fast ein wenig enttäuscht als wir das Ortschild Hannover passierten.

 

Gisela wartete schon auf uns. Auch hier waren die Stunden kurzweilig. Trotz dicken schwarzen Wolken machte ich einen langen Spaziergang und genoss die frische Luft.

 

Am Abend zog es uns ins Högers 1910. Ein tolles Lokal in dem es wirklich leckeres und örtliches Essen gibt.       

 

Auch das einheimische Bier ist süffig. Wampe voll, machten wir es uns noch in Giselas Wohnzimmer bequem. Zu später Stunde verzogen wir uns ins Gästezimmer um die müden Glieder zur Ruhe zu bringen.

 

Telefonate am Morgen zeigten, dass die geplanten spontanen Besuche bei weiteren Verwandten sich nicht umsetzen ließen.  Schade also weiter nach Süden. Als Ziel haben wir uns die Wartburg ausgesucht.

 

Teils über Autobahn, teils auf Landstraße durch die wirklich herrliche Thüringer Landschaft kamen wir um 16 Uhr auf dem Parkplatz der Wartburg in Eisenach an. Hier darf man auch über Nacht stehen. Nach einem Kaffee beschlossen wir die Burg noch zu besichtigen. Für Morgen ist nicht mehr so dolles Wetter vorausgesagt.

Über viele Stufen gelangten wir zur Wartburg - UNESCO Weltkulturerbe 1000 Jahre Geschichte voller Leben

 

 

 

 

Fast majestätisch thront sie über dem thüringischen Eisenach - die Wartburg. Sie ist die erste deutsche Burg, die in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen wurde, als die ideale Burg der feudalen Epoche in Mitteleuropa trotz ihrer Überformungen späterer Jahrhunderte. 1000 Jahre deutscher Geschichte spiegeln sich hi er eindrucksvoll wider.

 

Die Wartburg war aber ebenso Wohn- und Wirkungsstätte der bis heute verehrten heiligen Elisabeth und bot dem geächteten Martin Luther Exil, der hier das Neue Testament übersetzte. Unter Bezug auf Luther, Reformation und Leipziger Völkerschlacht, manifestierte sich im studentischen Wartburgfest 1817 erstmals der bürgerliche Wille zum einheitlichen und freien Nationalstaat. (Info - https://www.wartburg.de/de/die-wartburg.html)

 

 

 

Von den Burgmauern hatten wir einen gigantischen Blick auf Eisenach und die Umgebung.

 

 

 

Die Abenddämmerung setzte ein und unser Magen knurrte, also zurück zum Bulli: Abendessenzeit.  Bei einem gemütlichen Bier neigte sich der Tag dem Ende entgegen.

 

 

 

Am Morgen Blick aus dem Fenster…. Regen. Ohoh…. Beim Frühstück überlegten wir wohin es gehen könnte. Die Wetterkarte studiert und festgestellt, der Regen bleibt uns in den nächsten Tagen erhalten. Ab nach Hause.

 

 

 

Am Spätnachmittag daheim eingetroffen. Als erstes die Heizung angeworfen…. Es war frisch im Haus. Bulli ausgeräumt und eine Liste erstellt, was alles am Camping-bus erledigt werden muss bis er ins Winterlager kommt.