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Bayern - Thüringen

 

Der Wetterbericht sagte langfristig schönes spätsommerliches Wetter voraus. Mhhh so packten wir unseren Bulli wieder ein, um uns auf den Weg quer durch Deutschland und ein wenig Dänemark zu machen. Es galt Freunde und Familie zu besuchen die übers Land verstreut sind.

 

Vorab gab es am 16.9. noch ein paar Termine abzuhaken, bevor es am späten Nachmittag Richtung Nürnberg ging.

 

Ja die Camper Apps haben es uns angetan und so fanden wir am Rothsee vor Nürnberg einen schönen Platz. Nicht direkt am See aber mit Blick. Es war ein öffentlicher Parkplatz, nichts los, so dass wir unterm Baum einen schönen Platz fanden.  Es war mild an dem Abend und so genossen wir unser Abendessen unter freien Himmel.

 

Wow eine gigantische Ruhe in der Nacht. Beim ersten Blick am Morgen gegen den Himmel… graue Wolken und Nieselregen. Da der große Baum wie ein Regenschirm wirkte unter dem unser Bulli stand, frühstückten wir im Freien. 

 

Bevor wir jedoch unseren heißen Tee und leckere Marmelade genießen konnten, unterbrach die leere Gasflasche das heiß werden unseres Teewassers. Dank unserem Campinggrill/Kocher, der schnell aufgebaut war, gab es nur eine kurze Verzögerung.

 

Nach dem Frühstück galt es auf dem weiteren Weg die Gasflasche zu tauschen. Kein einfaches Unterfangen, da die Lager leer waren. Beim 3. Baumarkt wurden wir fündig. Mein Mann strahlte, Kochen - und damit Essen - war gesichert.

 

Über die Weststadtautobahn in Nürnberg zog es uns nach Bamberg.

 

Bamberg liegt an der Mündung der Flüsse Regnitz und Main und erstreckt sich über 7 Hügel. Die Altstadt zeichnet sich durch ihre gut erhaltenen Bauten aus dem 11. bis 19. Jahrhundert aus, darunter auch das mit Fassadenmalereien geschmückte Alte Rathaus, das sich auf einer Insel in der Regnitz befindet und über Bogenbrücken erreichbar ist. Der romanische Bamberger Dom, dessen Bau im 11. Jahrhundert begann, verfügt über 4 Türme und zahlreiche Steinskulpturen.

 

(Zeilen aus unserem Reiseführer)

 

Es hat ein wenig gedauert bis wir einen Parkplatz, kein Parkhaus zu hoch unser Bus, gefunden haben. Ein kurzer Spaziergang und wir standen hinter den Fischerhäusern an der Regnitz. Am Fluss entlang über die Brücke am Rathaus vorbei gelangten wir in die Altstadt. Wir fühlten uns gleich wohl zwischen den Fachwerkhäusern und Gässchen. Leider war der Dom wegen Renovierung eingepackt. In einem Studenten - Café genossen wir Kaffee und ließen wie so oft die Stimmung und Atmosphäre auf uns wirken.

 

So nebenbei fragten wir bei Freunden in der Nähe von Erfurt an ob sie Zeit hätten, dass wir auf einen Cafe vorbeikommen. Klar gerne und so schlenderten wir langsam zum Bus zurück. 

 

Am Nachmittag genossen wir bei Ihnen ein gemütliches und kurzweiliges Zusammensein bevor wir weiter nach Norden fuhren.

 

Unser Endziel an diesem Tag war der Kelbra Stausee. Stausee Kelbra, dem mit 6 km² größten See der Region, unmittelbar am Fuße des Kyffhäusergebirges.

 

Wir hatten uns ein Restaurant ausgesucht um die örtliche Küche zu genießen. Aber Pech gehabt: heute ist Ruhetag. So den einen Kilometer weiter zum Seecampingplatz. Nicht gerade einladend und so platzierten wir uns vor dem Platz was 12 Euro kostete. Jedoch Sanitäranlagen durften wir voll nutzen. 

 

Am Abend begann es auch noch zu regnen…. Nicht gerade gemütlich. Aber was solls.