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Jede Reise geht zu Ende...

Immer noch graue Wolken auf Morgen. Der Wind hat etwas nachgelassen und so saßen wir nach gut 7 Wochen mit langen Hosen im Auto. Ja es war kalt…. Bei 20 Grad.

 

Im Hinterland von Kroatien an der Bosnien-Herzegowina Grenze entlang fuhren wir über Landstraße Richtung Norden. Landschaftlich ein Gedicht. Google Map führte uns wieder mal über eine Abkürzung – Abenteuer zu unserem Zielort nach Gomije. Hier gab es einen Campingplatz, der sich uns sauber und gepflegt zeigte.

 

Wetter immer noch mit vielen grauen Wolken aber trocken, als wir am Morgen die Augen öffneten. Wetterbericht gesichtet….. er sagte in Italien wird es wieder wärmer. Also ab nach Italien. Google Mape führte uns wieder mal über ein paar Seitenstraßen durch Kroatien, Slowenien nach Italien. Nun auf die Autobahn um nach Jesolo zu kommen. Hier war eines unsere Kinder und machte auf einem Campingplatz mit Freunden Urlaub.

 

An der Rezeption gefragt ob es trotz Hauptsaison einen Platz gibt. Ja, einen bis Morgen, ja das passt. Nicht gepasst hat der Preis: 65 Euro. Wir bekamen Schnappatmung. Da ein Besuch, also das Betreten des Campingplatzes auch 30 Euro, als 15 Euro pro Person gekostet hätte, beschlossen wir grummelnd den Platz zu nehmen. Unsere Familie ahnte nichts von unserem Besuch und so war die Freude, vor allem beim Enkelkind, groß.

Wir hatten viel Spaß und ein netter Grillabend rundete den Besuch ab.

 

Gut geschlafen und auch noch am Abend die Waschmaschine genutzt machten wir uns auf dem Heimweg. Google Map zeigte uns die vielen Stau`s an. Nee das wollten wir nicht, also ab durch die Mitte. Über Landstraße und den Orten Udine, Gremona, Tolmezzo über den Plöckenpass nach Österreich. Lienz war unser Ziel.

 

Ein echt schöner Platz am Gebirgsbach und angenehmen Temperaturen freundeten wir uns mit dem Gedanken an, dass Morgen unsere Balkantour nach knapp 8 Wochen zu Ende war. Ein Spaziergang durch Lienz rundete den Tag ab.

 

Ausgeschlafen guckten wir uns die Verkehrssituation auf dem Weg nach München an und beschlossen über den Felbertauerntunnel zu fahren. Es war eine gute Entscheidung. Am Vormittag noch wenig Verkehr kamen wir nach 4 Stunden in München bei meinem Papa an. Hier stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen bevor die letzten 52 km nach Hause ging.

 

Aufgekratzt räumten wir unseren Bulli aus. Erst nach ein paar Stunden kamen wir auch im Kopf Zuhause an.