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Tschüss Greece - Hallo Albanien

Wir waren gespannt auf die Meteor Klöster. Mittlerweile hatten wir einiges in unserem Reiseführer und auch im Internet gelesen.

 

50 km auf der Autobahn zu einem Preis von 4,60€ brachte uns den Klöstern näher. Das letzte Stück war wieder Landstraße angesagt. Ein Berg- und Talfahrt waren angesagt. Mal waren wir auf 300 Höhenmeter mal auf 800.  Ca 15km vor Kalambaka sahen wir sie. Wow. In Kastraki auf dem Campingplatz fanden wir einen schattigen Platz und bestaunten bei einem Spaziergang die Kalkfelsen.

 

Im Campingplatz bekamen wir die Info mit dem Bus um 9 Uhr zu den Klöstern zu fahren. Gerne nahmen wir das Angebot an und ließen und zum weitest entfernten Kloster fahren. Noch war nicht viel los und Ruck Zuck konnten wir das Kloster im Inneren bewundern. Der Ausblick vom Klostergarten war einfach nur gigantisch.  Als wir das Kloster verließen, waren schon einige Touristenbusse angekommen und für diese Gäste hieß es Schlange stehen.

 

Wir beschlossen zu Fuß nach Kastraki zu gehen. Auf unserem Weg nach unten eröffneten sich tolle Weit-und Ausblicke. Die Klöster aus einer anderen Perspektive zu sehen beeindruckte uns sehr.  Auch staunten wir wie man diese Bauten an die Spitze der Sandsteinfelsen setzen konnte. Es war nur steil. Bis heute ist unklar wie die ersten Mönche nach oben gekommen sind und wie sie das Material nach oben schafften. Als wir einen kleinen Wanderweg nahmen, begegnete uns eine Landschildkröte. Schon toll dieses Tier in freier Natur zu sehen. Tief beeindruckt erreichten wir unseren Campingplatz.

 

Meteor Klöster – Bereits 985 v. Chr. Dienten sie erstmals als religiöser Zufluchtsort. 1336 gründete der Mönch Athanäsios vom Berg Athos das Kloster Megalo Meteor. Im 19. Jahrhundert waren die meisten Klöster verlassen und verfallen. In den 1920er Jahren wurden Stufen in den Felsen geschlagen um einen besseren Zugang zu den erhaltenen Klöstern zu bekommen.  Von den ehemals 24 Klöstern sind 6 wieder bewohnt und können besichtigt werden.

 

Zurück am Campingplatz ab in den Pool. Die Abkühlung tat uns gut und beim Sonnenbaden überlegten wir wie es Morgen weiter geht.

Der Ort faszinierte uns und so beschlossen wir zum Abschluss ins Restaurant zu gehen. Mit Blick auf die Klöster genossen wir ein tolles Abendessen.

 

Albanien stand als nächstes Ziel auf unserer Liste. Jedoch wollten wir die 230 km nicht in einem Stück fahren. So erreichten wir über Landstraße und lieblicher Natur den Kastoria-See. Dank App führte es uns zu einem sehr schönen Platze direkt am See.

 

Teilweise über Autobahn fuhren wir am nächsten Tag Richtung Albanien. Nochmals bestaunten wir die landwirtschaftlichen Felder. Mittlerweile war das Korn abgeerntet und nur noch Maisfelder wirkte es auf uns entspannend.

 

Wartezeit an dem Griechisch/Albanischen Grenze - naja mittlerweile hatten wir uns schon fast daran gewöhnt. In der Wartezeit stellten wir unsere Mobilgeräte wieder auf offline um.

 

Gespannt fuhren wir in Albanien ein. Überrascht waren wir über die guten Straßen und netten gepflegten Häuser. Auffällig, dass es nur kleine Felder waren, wo noch viel in Handarbeit gearbeitet wurde. Die Hauptstraße führte mal durch fruchtbare Täler, mal entlang einem Bach.

 

Gegen Mittag trafen wir auf dem Campingplatz Arbi am Ohridsee ein. Wow was für ein Platz. Der beste Campingplatz bisher auf unserer Reise. Das dazugehörige Restaurant besuchten wir mit unseren Liegeplatz - Nachbarn. Das Essen fantastisch und dank guter Gespräche auch sehr kurzweilig.