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Viel Altertum...

Bevor wir in Serpentinen den Panassos erklommen, passierten wir den Golf von Malia und füllten unsere Vorräte in Lamia auf. In Amfiklia einem kleinen Nest am Bergfuß stärkten wir uns mit Cappu. Nun ging es in engen und steilen Serpentinen hinauf. immer wieder herrliche Ausblicke die wir mit einem kurzen Stopp genossen. es zog uns immer höher und die Straße wurde immer schlechter und enger.

 

Fast erleichtert stellen wir unseren Bulli am großen Parkplatz der Talstation ab.18 Grad zeigte das Thermoeter und fühlte sich nach 35 Grad der l etzten Tage richtig gut an. Der Parkplatz lag auf ca. 1800m und so stieftelten wir die steile Straße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt war in die Höhe. die Hoffnung von hier den Golf von Korinth zu sehen hat sich nicht erfüllt.

 

Ganz alleine verbrachten wir die Nacht in luftiger Höhe. es wurde übrigens sehr kalt. Wir froren trotz einiger Decken. Vor lauter Begeisterung hatten wir vergessen die Standheizung einzuschalten.

Am Morgen wurden wir von der Sonne, Schaf- und Ziegenherden mit ihren Glöckchen geweckt. Schnell war die kalte Nacht vergessen und wir genosse n die Ruhe und die herrlichen Ausblicke.

Auf dem Weg nach Delfi passierten wir diverse Wintersportorte die wie leergefegt in den Tälern lagen. Nun wurden die Olivenplantagen immer mehr und größ

Da wir am Vormittag bereits in Delfi ankamen, war noch nicht so viel los. So bummelten wir gemütlich durchs Altertum. Die Vorstellung, dass damals, ohne die uns bekannten Hilfsmittel, solche Bauten entstanden sind brachte uns ins Erstaunen. Darüber zu lesen und dann live zu sehen ist doch ein Unterschied.

Nach ein paar Stunden verließen wir den geschichtsträgen Ort. Viele Eindrücke im Kopf begaben wir uns nach einigen Kilometern zum ausgesuchten Campingplatz, Vom Swimmingpool hatten wir einen gigantischen Blick bis zum Golf von Korinth und über das Tal mit Olivenbaumplantagen.

Zuerst zog es uns an Wasser. Itea auch hier waren wir mit unserer Segelyacht. Bei einem Cappu schwelgten wir in der Vergangenheit. Auf dem Weg zum Auto entdeckten wir den Wochenmarkt und kauften natürlich ein.

 

Um unserem Ziel näher zu kommen, schwangen wir uns ab Livadia auf die Schnellstraße. Zügig passierten wir Thiva um auf der E 982, die Küstenstraße zu nehmen. Hier merkte man, dass wir in der Hauptreisezeit sind. Die Strände gut gefüllt. Die Straße nach Perachora hatte es in sich. Mal eng, mal mit großen Schlaglöchern und immer wieder enge Kurven. 

 

Am Cape Ireon angekommen, konnten wir einen Blick auf der Peleponnes werfen. Ein paar Kilometer zurück zum Lake Perachora fanden wir einen schönen Platz für die Nacht direkt am Strand. Es war wieder ein heißer Tag und wir genossen im Salzwassersee eine erfrischende Abkühlung.

 

Auf dem Weg zur Stadt Korinth überquerten wir den Kanal Korinth. Die Brücke war gesperrt und wir konnten den Booten zu gucken wie sie durch den Kanal tuckerten.

In Altkorinth hatten wir einen Campingplatz bzw. Campingstop ausgemacht. Von außen sah alles ok aus, aber….. ich habe noch nie so schmutzige Sanitäranlagen (1 WC, 1 Dusche) gesehen bzw. erlebt. Eigentlich wollten wir 2-3 Tage bleiben jedoch... Am nächsten Tag machten wir uns schnell auf dem Weg Richtung Cape Astros.

 

Einziger Pluspunkt an diesem Platz war, dass man zu Fuß nach Altkorinth gehen konnte. Ein wenig alte Steine bewundert. Bei einem kühlen Bier sahen wir zu wie die Einheimischen in einem Lokal verschwanden. Neugierig gucken wir nach. Eine tolle Aussicht und auch einen Tisch gab es für uns. Lecker gegessen bei Sonnen-untergang versöhnte uns ein wenig mit der Campingsituation.

 

Die Ostküste entlang bewunderten wir wieder die Landschaft. Auch hier gepflegte Landwirtschaft. Olivenhaine, Wein und diverse Kornfelder. Der anvisierte Campingplatz war schnell gefunden. Naja der Hit war es nicht. Viele Dauercamper die uns sehr herzlich begrüßten.Frisch und munter zog es uns weiter nach Süden zu unserem nächsten Ziel Monemvasia. Unterwegs beschlossen wir in der Bucht und Stadt Kiparissi halt zu machen. Ein lieblicher Ort auch wenn die Anfahrt mit engen und steilen Straßen für Menschen mit Höhenangst nicht so angenehm ist.

 

Die Nächte heiß und leider ohne Wind wurden immer mehr. Daher genossen wir die Stranddusche nicht nur nach dem Baden.

Über Liamni Geraka einem wunderschönen Ort und herrlichen Ankerbucht genossen wir Cappu und das letzte Stück nach Monemvasia zu fahren.

 

Monemvasia – die befestigte Stadt wurde auf einem 350 m über dem Meer auf zwei Ebenen angelegt. Sie trägt den Beinamen „Gibraltar Griechenland“. Die Blütezeit war im 15. Jahrhundert. Die Festung wurde nie gestürmt.

Trotz der Hitze genossen wir die engen Gassen zu erkunden bevor wir weiterzogen, da es im Umfeld keinen Schattenplatz zum Nächtigen gab.

 

Kurz nach Mavrovouni wurden wir fündig. Ein großer toller Campingplatz mit allem Drum und Dran. Auch hier durften wir uns den Platz aussuchen. Als wir alles besichtig hatten, beschlossen wir spontan mindestens 2 Tage zu bleiben.

 

Als wir wieder Lust hatten weiterzuziehen, wollten wir den Mani-Finger am Südlichen Peleponnes besuchen. Das Manigebiet erstreckt sich bis zur Limini Bucht. Auch bekannt für ihre Wasserschildkröten die vom Ufer aus zu beobachten sind.

 

Über Stock und Stein fuhren wir nach Kalamati. Wir durchquerten große Olivenhaine und auch Weinberge. In der Großstadt wollten wir nicht bleiben… die Hitze nötigte uns nochmals Gas zu geben um nach Pilos zu kommen. Nach einer kleinen Stärkung ging es zum Campingplatz nach Methoni. Den Sonnenuntergang genossen wir bei einem Gläschen Wein am Strand.