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Viele neue Eindrücke...

Bevor wir Serbien verlassen, haben wir noch die Stadt Nis mit Ihrer Festung, Altstadt und gigantischen Markt erkundet. Auch hier waren wir wieder überrascht wie nett die Menschen sind und wie lieblich die Landschaft sich präsentiert.

 

Nis ist die 3. größte und eine der ältesten Städte Stadt Serbiens. Sie ist aus unserer Sicht einen Besuch wert.

 

Kurz vor dem Grenzübergang von Serbien / Nordmazedonien, nächtigen wir bei dem Motel Predjane. Gegen einen kleinen Obolus durften wir Toiletten und Duschen nutzen.

 

 Gespannt reisten wir in Nordmazedonien ein und waren überrascht über die modernen Häuser. Gleich nach der Grenze gab es eine Tankstelle. Wir füllten unseren leeren Tank mit günstigem Diesel, umgerechnet für 0,98 €. Da es auch einen Geldautomaten gab, rasch die Landeswährung - den Denar - abgehoben.

 

Auch wenn wir von Reisenden negative Informationen über Skopje erhalten haben, wollten wir uns ein eigenes Bild machen. Ein bewachter Parkplatz nahe der Altstadt ließ uns beruhigt das Fahrzeug abstellen. Hier könnte man auch mit dem Womo übernachten.

 

Die Altstadt Skopje überrascht…. Die Hauptstadt Nordmazedonien liegt an Straßen, die seit über 2000 Jahren die westliche und östliche Zivilisation verbinden. Mit dem Großprojekt Skopje 2014 wurde die Innenstadtbereich erneuert. Statt modernistischer Betonfassaden aus dem 60er Jahren prunken nun neobarock und Klassizismus. Nirgendwo in Europa findet man so viele bemerkenswerte Bauwerke brutalistischer Architektur. …. So unser Reiseführer.

 

 Einige Stunden bummelten wir durch Skopje. Genossen es durch den alten Basar zu laufen und die Festung zu erkunden, bevor es weiter zum Ohridsee ging.

 

 Die Fahrt zum Ohridsee war wieder ein Genuss der Landschaften.

 

Der Ohridsee ist der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel sowie einer der ältesten der Erde. Er gehört zum größeren Teil zu Nordmazedonien, dessen größtes Gewässer er ist, zum kleineren Teil zu Albanien. Der Wasserspiegel liegt 695 m ü. A. Der Ohridsee hat eine maximale Tiefe von 288 Metern.

 

 Der kleine Campingplatz Rino war für 2 Tage unsere Bleibe. Netter Empfang mit Kaffee und Schnaps. Ein Stellplatz direkt am Ufer mit herrlichem Blick über den See lud zum Verweilen ein.

 

Wir wanderten zum Ort Struga um auf dem Markt einzukaufen und uns umzusehen. Auch hier nette freundliche und hilfsbereite Menschen.

 

Natürlich haben wir auch die Orte Ohrid Stadt und Sveti Naum besucht. Ohrid Stadt ist ein Touristen Magnet. Die Fußgängerzone ist lebendig und bei einem Spaziergang um die Festung hat man einen wunderschönen Blick auf den Ort und über den See.

 

Sveti Naum - Das Kloster Sveti Naum ist ein am Ende des 9. Jahrhunderts vom heiligen Naum gegründetes Kloster in der Nähe von Ohrid in Nordmazedonien. Naum liegt im Kloster begraben. Das Kloster ist zusammen mit der Stadt Ohrid, dem Ohridsee und dessen Umgebung eine Stätte des UNESCO-Welterbes.

 

Das Kloster ist in einen wunderschönen und gepflegten Park eingebettet. Es liegt leicht erhöht und gibt einen schönen Blick auf den See. Gaststätten laden einem zum Verweilen und sich stärken ein. Es ist viel los und trotzdem hat man das Gefühl der Ruhe.

 

Da wir noch Lust haben zum Weiterfahren, nutzen wir die Mautstraße durch den Nationalpark Galicica. Eine kurvenreiche Strecke führte uns auf dem Pass in ca. 1600m Höhe. Von hier konnte der ganz Ohridsee überblick werden und auch der große Prespasee war zu sehen.

 

 Am Prespasee angekommen fanden wir einen herrlichen Platz unweit des Strandes. Beim Abendessen ließen wir die Tage Revue passieren. Gegen Abend zogen dunkle Wolken auf und ein Grummeln zeigte an, dass ein Gewitter im Anmarsch ist.