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Eintauchen in den Balkan

5.7.

 

Auf dem Weg nach Belgrad besuchten wir auch Apatin. Der Ort liegt an der Donau und ist auch Anlaufstation für Radfahrer die auf der Donauradtour unterwegs sind. 

 

Weiter über Landstraße zog es uns nach Novi Sad. Novi Sad ist eine Stadt am Ufer der Donau im Norden Serbiens. Auf einem Felsen am Flussufer steht die Festung Petrovaradin, die größtenteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt und für ihren Uhrturm sowie ihr Tunnelsystem bekannt ist. Der Grundstein für den heutigen südlichen Teil der Festung wurde am 18. Oktober 1692 von Charles Eugène de Croÿ gelegt.

 

Nach einigem Suchen fanden wir einen Schattenparkplatz in Novi Sad und machten uns auf, die Altstadt Stari Grad zu erkunden. Es war Mittagszeit und somit wenig los. Jedoch hinterließ das alte Zentrum einen tollen Eindruck.

 

Nachdem wir in der Nähe von Novi Sad die Nacht verbracht hatten, zogen wir wieder über Landstraße nach Belgrad. Ca. 10km vor Belgrad auf einem Campingplatz an der Donau richteten wir uns ein.

 

Wir zogen es vor mit dem Bus nach Belgrad zu fahren. Der Busfahrer wollte wohl für eine Rally trainieren. Er nahm jedes Schlagloch mit Schwung und meine Bandscheiben maulten.

 

Glücklich entstiegen wir dem Bus im Zentrum von Belgrad und orientieren uns. Kaum in der Fußgängerzone zog es uns ins Cafe.  Wir genossen die Atmosphäre und stärkten uns für die Besichtigung.

 

In unserem Reiseführer vorab informiert, besuchten wir die Festung, die einen gigantischen Überblick über Belgrad bot. Parlament, Theater und Co besichtigten wir. Natürlich mal links und rechts in die Straßen geschlendert und uns in einer Studentenkneipe gestärkt.

 

Zurück am Busbahnhof entdeckten wir die große Markthalle. Bei solch einem vielfältigen Angebot muss man einfach zugreifen.

 

Zwei Tage verbrachten wir am Campingplatz bevor wir uns wieder auf dem Weg machten. Ein Weingut wollten wir auch besichtigen und besuchten das Weinanbaugebiet Vinci.

 

Wir bekamen eine persönliche Führung und probierten natürlich die leckeren Tropfen.  Bevor wir uns Richtung Nordmazedonien begeben, übernachteten wir auf dem Campingplatz Ruza bei Jagodine.